Selbstwert

Nur nicht zu nett sein! Wie uns eigene Ängste Chancen verstellen

Wer zu nett ist, läuft Gefahr, ausgenutzt oder übervorteilt zu werden. Deshalb zeigen manche Menschen lieber nicht zu viel Empathie, sondern verstecken sich hinter ihren Rollen, Uniformen oder Titeln. Der Grund liegt oft in sozialen Ängsten, allen voran jene, keinen Respekt zu bekommen. Dabei ist es möglich, mit Empathie und natürlicher Autorität Geleit zu geben, statt hart und hölzern zu agieren. Denn Sympathie und Respekt in der richtigen Balance sind kein Widerspruch.

Mir doch egal! Warum wir ernten, was wir säen

Menschen wollen Respekt, sind oft aber nicht bereit, anderen Respekt zu erweisen. Dabei beginnt Respekt nicht erst bei Handlungen anderer von außen, sondern fängt bei uns selbst an. Wer Respekt aufbauen möchte, kommt nicht umhin, alle Sinne zu öffnen und umfassend wahrzunehmen. Denn es sind nicht nur Menschen und deren Bedürfnisse, denen wir Achtsamkeit schenken sollten.

Toxische Beziehungen – Wenn bewusst unklar kommuniziert wird

„Um den endgültigen Sieg davonzutragen, muss man rücksichtslos sein“, sagte Napoleon Bonaparte. So denken auch viele Menschen, die Macht erlangen oder zum Vorteil kommen wollen, sei es im privaten Kontext oder im Business. Daraus können toxische Beziehungen entstehen, in denen man erst den Respekt und nicht selten dann auch sich selbst verliert.

Überheblichkeit: Ein gefährlicher Abgrund

Es ist die Überbewertung der eigenen Fähigkeiten und Leistungen, die einen Menschen überheblich wirken lassen – das wirkt unsympathisch und oft sogar abstoßend. Ein Dilemma, denn der Drang nach Geltung wohnt uns allen inne, doch es schickt sich nicht, ihn offen zu zeigen. Wie wahren wir die Balance aus Geltung und Respekt, ohne Sympathie einzubüßen?

Respektlosigkeit im Alltag: Mit der verbalen Brechstange zum Erfolg?

Ein altkluger Ratschlag, eine Bloßstellung vor anderen oder eine geringschätzige Bemerkung: Respektlosigkeit begegnet uns im Alltag regelmäßig, sei es im Unternehmen, beim Shoppen oder sogar unter Freunden. Sie zeigt sich uns, wenn Menschen sich über andere erheben, sie manipulieren oder ihre Würde verletzen. Seien wir achtsam – denn wer sich natürliches Ansehen und Erfolg aufbauen möchte, muss Respektlosigkeit erkennen und beenden.

Keine Zeit für die Stille Zeit! Fünf Tipps für weniger Stress vor Weihnachten

Besinnlich sollte die Zeit zwischen den Jahren doch sein. Zur Ruhe kommen, die Liebsten treffen, in der Arbeit die Projekte abschließen und sich dann voller Vorfreude auf die Feiertage einlassen. Aber oft ist das Gegenteil der Fall: Termine über Termine – in der Familie, im Job, im Verein. Wir sind nicht mehr klar im Kopf. Das schlägt sich auf die Kommunikation nieder: Ein genervter Unterton schleicht sich ein, wir werden aggressiver, hören nicht richtig zu. Statt Stiller Zeit erleben wir Streit und Konflikte. 

Schluss damit! Warum voreiliges Ja-Sagen krank macht

Immer schön freundlich, nur nicht die Harmonie stören. Oft ist es die Angst vor Zurückweisung, die uns Ja sagen lässt, obwohl wir Nein meinen. Es kommt so schnell über die Lippen. Doch nach dem Ja stellt sich Ärger ein – vor allem über uns selbst. Passiert das häufiger, beginnt jedoch ein Teil in uns zu rebellieren und entwickelt ungesundes Verhalten.

Goodbye, Selbstwert – Wenn nur mehr wichtig ist, was andere denken

„Mir doch egal, was andere über mich denken!“ Große Worte, wenn sie nur so einfach umzusetzen wären. Denn als soziale Wesen ist es unser Bedürfnis, Akzeptanz bei Mitmenschen zu finden. Selbst jene, die praktisch gegen alles aufbegehren und sich abgrenzen, haben Gruppen, denen sie sich zugehörig fühlen. Doch ab wann wird es ungesund, immer darüber nachzudenken, was andere denken?

Rhetorik: Die Spirale des Zweifels durchbrechen

Jeder von uns kennt sie: Situationen oder bestimmte Personen, die uns verunsichern. Wir geraten so sehr in Ehrfurcht, dass unser kreatives Denken blockiert und unsere Eloquenz gehemmt ist. Oft sind wir nicht mehr imstande, das zu artikulieren, was uns am Herzen liegt, oder wovon wir überzeugt sind.

3 Gründe, warum es sich lohnt, seine Rhetorik zu verbessern

Die meisten möchten es können, die wenigsten investieren darin: Gute Rhetorik ist weder eine Frage des Zufalls noch des Talents. Natürlich gibt es Menschen, die auf Anhieb tolle Reden schwingen. Das Rhetorik-Handwerk kann jedoch jeder lernen.