Die ersten Schritte aus der rhetorischen Komfortzone

Schritt 1: Die Entscheidung

Im letzten Blogbeitrag ging es um die Komfortzone. Genau dort bewegen wir uns, wenn wir so präsentieren, wie wir und die anderen im Unternehmen es immer schon gemacht haben. Wir merken zwar, dass sich das Publikum langweilt, aber da müssen sie eben durch. Weil es einfach so ist. Wirklich? Nein, ist es nicht. Es ist bloß eine Entscheidung, es diesmal anders zu machen. Keine Revolution, sondern eine Evolution. Jedes Mal, wenn ich präsentiere, achte ich auf einen Bestandteil, den ich ändern möchte. So ist es trotz Zeitdruck möglich, Veränderung zu schaffen.

Schritt 2: Der Perspektivenwechsel

Denken wir an die nächste Präsentation: Wie wird das Setting sein, wer ist das Publikum oder unser Gegenüber? Davon haben die meisten im Vorfeld bereits ein Bild im Kopf. Nun wechsle ich als Vortragende die Perspektive: Wie möchte ich, dass mein Publikum mich sieht? Starr und voll auf meine Folien konzentriert – oder lieber offen, motiviert, zu 100 Prozent bei meinen Zuhörern? Mein Wunschbild, meine Vision behalte ich nun im Kopf.

Schritt 3: Die Veränderung

Wer ein klares Bild von sich selbst vor Augen hat, kann umgehend starten. Am effektivsten ist es, mit der Körpersprache zu beginnen. So achte ich etwa bei meiner nächsten Präsentation auf meinen Stand. Im darauffolgenden Termin konzentriere ich mich auf die Atmung, die Gestenführung, dann auf den Blickkontakt und eine offene Mimik. Schritt für Schritt, niemals alles zugleich, sonst geht die Authentizität verloren.

Viele sind überrascht, wie schnell sie positive Veränderungen bemerken. Mehr Aufmerksamkeit und eine bessere Stimmung sind nur zwei der Auswirkungen. Und sitzt erst die Körpersprache, kommt die Lust auf Veränderung der Inhalte ganz von selbst.

Wer gleich mit handfesten Tipps starten möchte: Ab sofort gibt es die 5-Tage-Challenge für fünfmal besseren Auftritt. Wer teilnimmt, erhält fünf Tage hintereinander ein E-Mail mit einer kleinen Aufgabe. Am Schluss steht die große Überraschung, wieviel Veränderung schon in dieser kurzen Zeit möglich ist. Einfach ausprobieren – die Challenge kostet nichts außer den Mut zum Starten: Jetzt anmelden.

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